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Schmetterling des Monats Juli – Kleiner Fuchs

Kleiner Fuchs (Schmetterling)
Clever-Box: …mal schnell kapiert
  • Der Kleine Fuchs überwintert als Falter an geschützten Stellen
  • Einer der häufigsten heimischen Schmetterlinge
  • Raupen kommen an Brennnesseln in großen „Nestern“ vor
  • Aufzucht zu Hause ist sehr leicht und ein spannendes Erlebnis

Der Kleine Fuchs ist einer der häufigsten heimischen Falter und jeder hat ihn sicher schon einmal gesehen. Bereits sehr zeitig im Jahr kommen die Falter aus ihren Winterquartieren hervor und flattern fröhlich umher. Über das Jahr hinweg kommen 2-3 neue Generationen an Kleinen Füchsen hinzu.

Doch woher stammt sein Name?

Na ja, dass der Kleine Fuchs für einen Schmetterling überdurchschnittlich schlau wäre, konnte ich bis jetzt nicht feststellen. Aber nachdem ich diesen Beitrag gelesen hatte, schien es mir, als ob ich eine plausible Erklärung gefunden hatte.

Denn der Name „Fuchs“ wurde früher anscheinend auch für dicht behaart bzw. rothaarig verwendet. Und wenn man sich den Kleinen Fuchs mal genau ansieht, dann ist dessen Körper doch ganz schön flauschig mit rötlich-braunen Haaren übersäht. Scheint mir also die wahrscheinlichere Erklärung.

Kleiner Fuchs (Schmetterling) Bem Kleinen Fuchs sind Männchen und Weibchen identisch und optisch nicht zu unterscheiden. Der einzige Schmetterling mit dem man den Kleinen Fuchs verwechseln könnte, ist der Große Fuchs. Eine Unterscheidung fällt jedoch leicht, wenn man sich merkt, dass der Kleine Fuchs auf den Vorderflügeln jeweils zwei kleine und einen großen schwarzen Punkt besitzt. Beim Großen Fuchs sind es hingegen vier etwa gleich große schwarze Flecken. Zudem besitzt der Kleine Fuchs am oberen Rand noch einen weißen Fleck, welchen der Große Fuchs so nicht besitzt.

Kleiner Fuchs (Schmetterling) Die Falter suchen sich im späten Herbst ein Versteck zum Überwintern. Dies sind oft auch unbeheizte, kalte Räume, wie Schuppen oder Keller. Diese sollten natürlich im Frühling wieder offen gelassen werden, damit die Falter nicht eingesperrt sind! Ein Falter, der den Winter überdauert hat und sicher schon Kontakt mit dem einen oder anderen gierigen Vogelschnabel hatte, sieht dann auch nicht mehr ganz so taufrisch aus. Der obige Falter wurde im April aufgenommen und hatte sicher keine leichte Zeit.

Kleiner Fuchs (Raupen) War die Partnersuche trotzdem erfolgreich, dann kann man bereits im Mai, vorwiegend an Brennnesseln, ganze Raupennester finden. Diese sind sehr auffällig und daher leicht zu finden. Wer bei sich zu Hause einmal verfolgen möchte, wie sich die Raupen immer weiter satt fressen und letztlich verpuppen, der hat mit dem Kleinen Fuchs einen geeigneten Kandidaten gefunden. Die Aufzucht dieser ist recht leicht, man muss nur genügend frische Brennnesslen zum Füttern bereit stellen. Und man sollte, wenn die Raupen sich verpuppt haben, diese so aufstellen, dass die evtl. bald schlüpfenden Falter wegfliegen können wenn sie möchten. Auf jeden Fall ein spannendes Erlebnis und die Farben der frisch geschlüpften Falter sind wahrhaft atemberaubend.

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